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17.09.2019

Presseartikel

Thomas Amweg schlägt alle

Fand das samstägliche Training noch bei angenehmem Herbstwetter statt, sorgte am Sonntag das von den Metereologen prognostizierte Wechselspiel zwischen starken Regengüssen und sonnigen Aufhellungen für ausgesprochen schwierige Bedingungen auf der Piste sowie für unfreiwillige Duschen für die Fans. Während die Teilnehmer gewisser Kategorien zumindest den zweiten Lauf auf einer abtrocknenden Strecke absolvieren konnten, war der Regen für die Fahrer der Sport- und Rennwagen in beiden Durchgängen ihr ständiger Begleiter.

Besonders hart traf es Lokalmatador Marcel Steiner, goss es doch bei seinem zweiten Versuch wie aus Kübeln, während bei seinen direkten Rivalen etwas später deutlich weniger Wasser auf der Strasse lag. Am besten mit diesem Umständen zurecht kam Thomas Amweg, der 34-jährige Sohn des 20-fachen Gurnigel-Siegers Fredy Amweg. Am Morgen war er auf seinem Lola B99/50 F3000 mit 2’04,33 gut sechs Sekunden schneller als Steiner im LobArt-Sportwagen, und der favorisierte Eric Berguerand verlor sogar über acht Sekunden. Allerdings war der Zeitverlust des Wallisers nicht bloss auf dessen ungewohnt verhaltene Fahrweise zurückzuführen, sondern primär auf erhebliche Schaltprobleme an seinem selbst optimierten Lola-Monoposto. Im zweiten Durchgang war Regenspezialist Amweg mit 2’01,02 erneut der Schnellste, diesmal blieb ihm allerdings Berguerand mit 2’02,76 dichter auf den Fersen.

Bis zum zweiten Lauf der E1-Tourenwagen trocknete dann die Strecke bei prächtigem Sonnenschein erheblich ab. So konnte Roger Schnellmann, der auf seinem 700 PS starken Mitsubishi-Allradler schon bei starkem Regen am Morgen mit 2‘10’98 die drittschnellste Laufzeit hinter Amweg und Steiner realisiert hatte, dank hervorragenden 2‘02’05 sogar noch auf den zweiten Gesamtrang vorstossen. Sein Dauerrivale Ronnie Bratschi war übrigens schon am Morgen im mittleren Streckenteil spektakulär abgeflogen. wobei sein Mitsubishi grossen Schaden nahm. Obwohl ihm diesmal kein Volltreffer gelang, durfte sich Eric Berguerand als Dritter vor Marcel Steiner trotzdem schon vor dem Finale in Les Paccots als Schweizer Meister bei den Rennsportwagen feiern lassen. Nach einem weiteren Gruppensieg hat auch Andy Feigenwinter (Lotus Exige) den Titel bei den Tourenwagen auf Nummer Sicher, tritt doch der zweiklassierte Schnellmann in Les Paccots nicht an.

Gesamtklassement nach zwei Rennläufen:
1. Thomas Amweg (Seengen), Lola T99/50-Cosworth, 4’05,35
2. Roger Schnellmann, Wangen SZ, Mitsubishi Evo VIII E1, 4:13‘03
3. Eric Berguerand (Martigny), Lola FA99-Cosworth, 4’15,46

Die detaillierten Ergebnisse können seit Sonntagabend auf der Homepage gurnigelrennen.ch abgerufen werden. Da am trüben Sonntagmorgen weit weniger Zuschauer den Weg an den Gurnigel fanden als erhofft, entsteht für den Veranstalter ein empfindliches Loch in der Kasse. Dieser wird indessen alles unternehmen, dass der Traditionsanlass auch im kommenden Jahr – hoffentlich bei besseren Bedingungen – wieder stattfinden kann.

08.09.2019

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