rennsport-tradition seit 1910

Es begann am 21. August 1910 mit einer Wettfahrt unter ACS Mitgliedern. Dies bildete den Anfang des ältesten Bergrennens in der Schweiz und Europas.
Die ersten Ausführungen führten vom Dürrbach bis ins Hotel Gurnigel mit einer Streckenlänge von ca. 7 km.
Niemand ahnte, dass dies der Anfang einer unregelmässigen Reihe von Rennen auf den Berner Hausberg war. Dies reicht bis in die Gegenwart.
Somit ist das Gurnigelrennen die älteste noch existierende Motorsport Veranstaltung in der Schweiz und in Europa.

3,7 KILOMETER ACTION PUR

3734 Meter, 17 Kurven, 314 Meter Höhendifferenz und 8.4% Steigung. Die Rennstrecke hinauf zum Gurnigelbad auf 1155 Metern ist anspruchsvoll  
für die 250 Pilotinnen und Piloten. Ein absolutes Spektakel für alle Zuschauer entlang der Strecke wie auch im Start- und Zielraum. Zwei Tage Motorsport-Spektakel pur.  Mit Rennwagen in verschiedenen Kategorien und Oldtimern wie auch historischen Motorrädern in den Showrennen.

 

2016

Bei prächtigem Spätsommerwetter holte sich Eric Berguerand schon vor dem Finale in Les Paccots zum vierten Mal hintereinander den Schweizer Bergmeister bei den Rennsportwagen. Den dritten Rang auf dem Podest neben Berguerand und Steiner erkämpfte sich wie im Vorjahr Thomas Amweg, der Sohn des früheren Bergkönigs.
 

2015

Eric Berguerand vermied unnötige Risiken und seine Zeiten lagen auch weit über Marcel Steiners Steckenrekord aus dem Jahr 2012. Dennoch wurde der Walliser Tagessieger und holte sich zum dritten Mal in Folge den Titel eines Schweizer Bergmeisters bei den Rennsportwagen.
 

2014

Das war eine der besten Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Wunderschönes Wetter, volle Zuschauerränge und ein unfallfreies Rennen! Eric Burguerand kratzte am Streckenrekord. Mit 1’41.83 schaffte er es nicht ganz, holte aber mit 2 schnellen Läufen den Tagessieg.
 

2013

Bei schwierigen Bedingungen am Sonntag konnte Eric Berguerand den Tagessieg feiern! Wir freuen uns, dass er so zurück ist! 

 

2012

Zum fünften Mal Marcel Steiner! Mit einem neuen, fantastischen Streckenrekord von 1’41.39 drückte Marcel Steiner dem Gurnigelrennen einmal mehr den Stempel auf. Vor über 15’000 Zuschauern liess er sich zu Recht feiern
 

2011

Für einmal hatten wir kein Wetterglück. Bei nassen Bedingungen am Sonntag gewann Marcel Steiner zum vierten Mal hintereinander.
 

2010

Das Jubiläum «100 Jahre Gurnigelrennen» war ein voller Erfolg. Schönstes Wetter, Zuschauerrekord mit 20’000 Besuchern und ein Hattrick von Marcel Steiner auf dem neuen Osella-Zytek mit neuem Streckrekord von 1’45.92!
 

2009

Der sonst vor allem in der deutschen Bergszene erfolgreiche Marcel Steiner wiederholt seinen Vorjahressieg, diesmal bei strahlendem Herbstwetter und vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse. Zweiter wird Florian Lachat mit seinem Tatuus-Honda vor Jean-Jacques Dufaux.
 

2008

Bei schwierigen Witterungsverhältnissen gewinnt Lokalmatador Marcel Steiner auf seinem Martini-BMW Gruppe CN vor Martin Kindler und Jean-Jacques Dufaux mit ihren Dreiliter-Monoposto. Die zweitbeste Einzellaufzeit realisiert allerdings Christian Balmer.
 

2007

In Abwesenheit des in Les Rangiers schwer verunfallten Eric Berguerand bleibt dessen Streckenrekord aus dem Vorjahr unangetastet. Martin Kindler aus Walkringen wird mit seinem Dallara-Nissan Tagessieger vor Jean-Jacques Dufaux und Christian Balmer.
 

2006

Eric Berguerand fährt im ersten Rennlauf den neuen Streckenrekord, ist aber überzeugt, dass es noch schneller geht. Er möchte sich im zweiten Durchgang nochmals verbessern, einsetzender Regen macht dieses Unterfangen aber unmöglich.
 

2005

Da es praktisch den gesamten Sonntag mehr oder weniger heftig regnet, muss das Rennen nach einem Durchgang abgebrochen werden. Der Walliser Murisier wird erneut Tagessieger.
 

2004

In der Addition beider Laufzeiten liegen Jean-Daniel Murisier und Eric Berguerand (beide F3000) zeitgleich an der Spitze, Murisier als Schnellster im ersten Lauf wird Tagessieger.
 

2003

Endlich gelingt es Roland Bossy mit seinem Reynard 93D-Cosworth, Fredy Amwegs Streckenrekord aus dem Jahr 1995 zu unterbieten. Die neue Bestmarke ist 1’48,50.
 

2002

Da die Formel-Rennwagen durch wechselnde Wetterverhältnisse eingebremst werden, gewinnt Bruno Ianniello auf dem bärenstarken Lancia Delta S4 der Gruppe Interswiss.
 

2000

Roland Bossy wird in den Jahren 2000 und 2001 Tagessieger auf einem Formel 3000.
 

1999

Heinz Steiner holt sich den Tagessieg anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums am Gurnigel und beendet damit seine Karriere erfolgreich.
 

1995

Fredy Amweg stellt auf seinem Formel 3000 den sagenhaften Streckenrekord von 1’49,29 auf, was einem Schnitt von 122,866 km/h entspricht.
 

1992

Die Jahre 1992 und 1993 werden durch den Westschweizer Jean-Daniel Murisier dominiert.
 

1991

Heinz Steiner aus Oberdiessbach unterbricht die Siegesserie von Fredy Amweg und erreicht auf seinem Martini den Tagessieg.
 

1984

"Fast Fredy" bereichert seine eindrückliche Gurnigel-Bilanz in den Jahren 84 bis 90 um sieben weitere Gesamtsiege.
 

1983

Überraschend erreicht Urs Dudler auf Ralt Formel 3 den Tagessieg. Allerdings profitiert er dabei von einer regennassen Strecke.
 

1977

Mit den Siegen 4 bis 9 in Serie zwischen 1977 und 1982 sowie neuen Bestzeiten – auf dem speziellen Martini Mk 31 mit 2,3-Liter-Motor erreicht er eindrückliche 1’52,47 – festigt Amweg seinen Ruf als Mister Gurnigel.
 

1976

Der junge Aargauer Fredy Amweg drückt den offiziellen Streckenrekord erstmals unter die Zweiminutengrenze (1’59,64)
 

1970

Aufnahme der Veranstaltung in den Kalender der Schweizermeisterschaft.
 

1969

Der Schweizer Xavier Perrot unterbietet auf seinem Formel-2-Brabham mit 2’19.09 die Bestzeit des Vorjahres und wird neuer Rekordhalter.
 

1968

Renaissance des Rennens. Nach dem Krieg sind Naturstrassen für Autorennen nicht mehr gefragt. Auf der Suche nach neuen Strecken stösst man wieder auf den Gurnigel, nachdem die Strasse Dürrbach – Gurnigelbad just geteert worden ist.
 

1931

Der zur Tradition gewordene Anlass findet letztmals statt. Fahrer wie Merz, Lepori, Stuber, aber auch Hans Stuck oder Graf Lurani drückten dem Rennen bis zu diesem Jahr Ihren Stempel auf.
 

1929

Verlängerung des Parcours auf 9 km mit Ziel in Seelibühl. Streckenrekord fährt der Berner Hans Stuber auf Bugatti und erreicht bereits einen Schnitt von 64 km/h.
 

1923

Tagessieger Lampiano verfehlt die Vierminutengrenze nur knapp.
 

1920

Wiederaufnahme des Rennens nach neun Jahren Pause.
 

1910

Erste Bergprüfung mit Start in Dürrbach bis zum Hotel Gurnigelbad. Tagessieger: Der Berner Edmond von Ernst in 7.27 Minuten.