Geschichte

1910
Erste Bergprüfung mit Start in Dürrbach bis zum Hotel Gurnigelbad Tagessieger: Der Berner Edmond von Ernst in 7.27 Minuten.

1920
Wiederaufnahme des Rennens nach 9 Jahren Pause.

1923
Tagessieger Lampiano verfehlt die Vierminutengrenze nur knapp.

1929
Verlängerung des Parcours auf 9 km mit Ziel in Seelibühl. Streckenrekord fährt der Berner Hans Stuber auf Bugatti und erreicht bereits einen Schnitt von 64 km/h.

1931
Der zur Tradition gewordene Anlass findet letztmals statt. Fahrer wie Merz, Lepori, Stuber, aber auch Hans Stuck oder Graf Lurani drückten dem Rennen bis zu diesem Jahr Ihren Stempel auf.

1968
Renaissance des Rennens. Nach dem Krieg sind Naturstrassen für Autorennen nicht mehr gefragt. Auf der Suche nach neuen Strecken stösst man wieder auf den Gurnigel, nachdem die Strasse Dürrbach – Gurnigelbad just geteert worden ist.

1969
Der Schweizer Xavier Perrot unterbietet auf seinem Formel-2-Brabham mit 2’19.09 die Bestzeit des Vorjahres und wird neuer Rekordhalter.

1970
Aufnahme der Veranstaltung in den Kalender der Schweizermeisterschaft.

1976
Der junge Aargauer Fredy Amweg drückt den offiziellen Streckenrekord erstmals unter die Zweiminutengrenze (1’59,64).

1977
Mit den Siegen 4 bis 9 in Serie zwischen 1977 und 1982 sowie neuen Bestzeiten – auf dem speziellen Martini Mk 31 mit 2,3-Liter-Motor erreicht er eindrückliche 1’52,47 – festigt Amweg seinen Ruf als Mister Gurnigel.

1983
Überraschend erreicht Urs Dudler auf Ralt Formel 3 den Tagessieg. Allerdings profitiert er dabei von einer regennassen Strecke.

1984
"Fast Fredy" bereichert seine eindrückliche Gurnigel-Bilanz in den Jahren 84 bis 90 um sieben weitere Gesamtsiege.

1991
Heinz Steiner aus Oberdiessbach unterbricht die Siegesserie von Fredy Amweg und erreicht auf seinem Martini den Tagessieg.

1992
Die Jahre 92 und 93 werden durch den Westschweizer Jean-Daniel Murisier dominiert.

1995
Fredy Amweg stellt auf seinem Formel 3000 den sagenhaften Streckenrekord von 1’49,29 auf, was einem Schnitt von 122,866 km/h entspricht.

1999
Heinz Steiner holt sich den Tagessieg anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums am Gurnigel und beendet damit seine Karriere erfolgreich.

2000
Roland Bossy wird in den Jahren 2000 und 2001 Tagessieger auf einem Formel 3000.

2002
Da die Formel-Rennwagen durch wechselnde Wetterverhältnisse eingebremst werden, gewinnt Bruno Ianniello auf dem bärenstarken Lancia Delta S4 der Gruppe Interswiss.

2003
Endlich gelingt es Roland Bossy mit seinem Reynard 93D-Cosworth, Fredy Amwegs Streckenrekord aus dem Jahr 1995 zu unterbieten. Die neue Bestmarke ist 1’48,50.

2004
In der Addition beider Laufzeiten liegen Jean-Daniel Murisier und Eric Berguerand (beide F3000) zeitgleich an der Spitze, Murisier als Schnellster im ersten Lauf wird Tagessieger.

2005
Da es praktisch den gesamten Sonntag mehr oder weniger heftig regnet, muss das Rennen nach einem Durchgang abgebrochen werden. Der Walliser Murisier wird erneut Tagessieger.

2006
Eric Berguerand fährt im ersten Rennlauf neuen Streckenrekord, ist aber überzeugt, dass es noch schneller geht. Er möchte sich im zweiten Durchgang nochmals verbessern, einsetzender Regen macht aber das Unterfangen unmöglich.

2007
In Abwesenheit des in Les Rangiers schwer verunfallten Eric Berguerand bleibt dessen Streckenrekord aus dem Vorjahr unangetastet. Martin Kindler aus Walkringen wird mit seinem Dallara-Nissan Tagessieger vor Jean-Jacques Dufaux und Christian Balmer.

2008
Bei schwierigen Witterungsverhältnissen gewinnt Lokalmatador Heinz Steiner auf seinem Martini-BMW Gruppe CN vor Martin Kindler und Jean-Jacques Dufaux mit ihren Dreiliter-Monoposto. Die zweitbeste Einzellaufzeit realisiert allerdings Christian Balmer.

2008
Bei schwierigen Witterungsverhältnissen gewinnt Lokalmatador Marcel Steiner auf seinem Martini-BMW Gruppe CN vor Martin Kindler und Jean-Jacques Dufaux mit ihren Dreiliter-Monoposto. Die zweitbeste Einzellaufzeit realisiert allerdings Christian Balmer.

2009
Der sonst vor allem in der deutschen Bergszene erfolgreiche Marcel Steiner wiederholt seinen Vorjahressieg, diesmal bei strahlendem Herbstwetter und vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse. Zweiter wird Florian Lachat mit seinem Tatuus-Honda vor Jean-Jacques Dufaux.

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